Advertisement

Karate Techniken


Eine Technik kann erst als Karatetechnik bezeichnet werden, wenn sie bestimmte Merkmale aufweist. Dazu gehören die Zielgerichtetheit, die korrekte Verlagerung des Schwerpunktes, der richtige Einsatz der Hüfte und die Anspannung sowie die Entspannung des Körpers.

Die richtige Zielgerichtetheit

Um einen Treffer zu erlangen ist es bei der richtigen Karatetechnik nicht von Wichtigkeit, dass derjenige, der sie ausübt, schnell und kraftvoll ist. Eher spielt das Richten auf empfindliche Punkte des Körpers eine wichtige Rolle. Dazu gehören z. B. die Halsschlagadern, der Kehlkopf oder die kurzen Rippen. Dadurch, dass diese Körperpartien nur sehr klein sind, muss beim Training auf eine exakte Zielgerichtetheit der Karatetechniken geachtet werden.

Die korrekte Verlagerung des Schwerpunktes

Die Höhe des Schwerpunktes vom Körpers darf niemals, sei es beim Vorwärtsgehen oder bei einer Drehung, verändert werden. Bei Tritten kann es leicht passieren, dass das eigene Standbein nicht mehr durchdrückt und somit der Schwerpunkt nach oben verlagert wird. Durch die Schwankung des Schwerpunktes kann die Spannung im Muskel des Oberschenkels verloren gehen. Außerdem hat der Körper einen längeren Weg und die Muskeln werden zusätzlich beschäftigt.

Der Hüfteinsatz

Ein wichtiger Punkt ist auch, dass die Hüfte eingesetzt wird. Nur so können die Karatetechniken gut ausgeführt werden. Die Drehung der Hüfte ist bei den meisten Techniken im Karate der Startimpuls. Dabei wird die Energie der Bewegung über den Rumpf auf die Arme übertragen. Sie kann jedoch auch direkt auf die Beine weitergegeben werden. Die Hüftdrehung verursacht, dass die Arme beschleunigt sowie auch gefestigt werden. Außerdem kann durch das Drehen die Fläche zum Angriff reduziert werden. Bei dem Einsatz der Hüfte sollte stets darauf geachtet werden, dass das Eindrehen, aber auch das Ausdrehen der Hüfte immer zur gleichen Zeit wie die Bewegung des Schlags oder des Stoßes beginnen muss. Die Richtigkeit des Einsatzes der Hüfte trägt dazu bei, wie schnell und wirksam die Technik wird.

Die Anspannung und Entspannung des Körpers

Damit die Techniken im Karate korrekt ausgeführt werden können, muss zunächst einmal gelernt werden, wie die Muskeln, die nicht benötigt werden, sich entspannen. Somit bleibt eine Behinderung der korrekten Ausführung erspart. Kommt es zum Ende der Technik, ist es wieder möglich alle Muskeln anzuspannen. Dabei sollte gleichzeitig mit der Anspannung einmal kräftig ausgeatmet werden. Dies wird als Kime bezeichnet. Daraufhin kann sich der Körper wieder komplett entspannen. Es handelt sich jedoch hierbei um keinen Stopp der Technik. Es werden lediglich alle Kräfte beim Auftreffen auf das Ziel übermittelt. Der Unterarm unterstützt durch seine Drehung noch zusätzlich diese Technik.

Weitere Tipps zum Karate lernen bei Waffen.net